FR 205/305 Tipps&Tricks
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Orientierung mit GPS-Geräten


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Handhabung des Forerunner205 (305)

Softwareversion 2.80 / GPS 3.00

Speicherbereiche

persönliche Erfahrungswerte

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Beobachtungen

Da das Handbuch keine Informationen über das Speichermanagement des Forerunner 205/305 enthält, ist man auf Beobachtungen angewiesen.

Welche Arten von Daten werden gespeichert / angezeigt?

- tracklog (history)

- track

- Runden / Rundendaten / Trainingsdaten

- courses / Strecken

- Positionen

- Routen

- Geräteeinstellungen / persönliche Daten

- Gerätesoftware / GPS-Software

 

Speicherbereiche

Die Beobachtung der Gerätefunktionen läßt den Schluß zu, daß die Daten in verschiedenen, getrennt verwalteten Speicherbereichen abgelegt werden. Für den Anwender sind folgende Bereiche interessant:

- Routenspeicher für Positionen und Routen

- Trackspeicher für aufgezeichnete Trackpunkte

- Rundenspeicher für auf Runden und Gesamtstrecke bezogene Trainingsdaten

- Kurs- bzw. Streckenspeicher

 

 

Daß diese Speicherbereiche getrennt verwaltet werden, erkennt man daran, daß z.B. die Anzahl der gespeicherten Routenpunkte und die Anzahl der archivierten Runden keinen Einfluß auf die Kapazität des Trackspeichers hat.

Oft wird gefragt, wie man erkennt, wann ein Speicherbereich voll ist?

Nun. - Das hängt vom Speicherbereich ab und zum Teil auch davon, wie man auf diesen Speicherbereich zugreift.

 

1. Routenspeicher

Es lassen sich maximal 100 Positionen und 50 (?) Routen speichern. Wenn eine Position oder eine Route gespeichert wird, wird diese automatisch durchnummeriert. Solange man dies nicht ändert, kann die Auslastung des Routenspeichers durch Ablesen der fortlaufenden Nummerierung festgestellt werden.

 

2. Trackspeicher

Der Trackspeicher ist am schwierigsten zu kontrollieren. Seine Kapazität wird nirgends angegeben, ist aber durch Beobachtung feststellbar. Darüber berichte ich hier. Ich konnte bei meinem Gerät eine Maximalbelegung mit gut 16.000 Punkten feststellen. Im intelligenten Aufzeichnungsmodus ermöglicht das mir persönlich eine Aufzeichnungsdauer von etwa 15-20 Stunden. Dieser Wert ist abhängig von unterschiedlichen Kriterien. Erläuterung im Bericht.

 

Was passiert, wenn der Trackpunktspeicher voll ist?

Wenn die aktuelle Trainingseinheit den Punktespeicher zum Überlaufen bringt, wird automatisch der Speicherplatz des ältesten Track komplett zum Überschreiben frei gegeben. Dabei ist völlig egal, wie groß der nun ist.

 

3. Rundenspeicher

Das Handbuch gibt unter TECHNISCHE DATEN eine Kapazität von 1000 Runden an.

Die Anzahl der gespeicherten Runden ist nur sehr schwer feststellbar. Es sei denn, man nutzt die Autolap-Funktion stets mit derselben Distanz. Dann läßt sich die Anzahl der Runden über die Gesamtzahl aller gemessenen Kilometer feststellen bzw. berechnen.

 

Was passiert, wenn der Rundenspeicher voll ist?

Der Forerunner gibt rechtzeitig eine Warnung aus und fordert dazu auf, die ältesten Daten aus dem Protokoll zu löschen. Vergißt man das, wird die Aufzeichnung gestoppt, wenn der Rundenspeicher voll ist.

 

4.  Kurs- bzw. Streckenspeicher

Der Kursspeicher dürfte etwa die gleiche Anzahl Punkte fassen, wie der Tracklogspeicher. Also etwa 16.000 Punkte.

Das Garmin TrainingCenter liest vor Übertragung einer neuen Strecke alle im Speicher enthaltenen Kurse aus. Dadurch ist sicher gestellt, daß keine im Forerunner erstellten bzw. aus anderen Quellen eingespielte Kurse verloren gehen. Dann zeigt er an, wieviel Prozent des zur Verfügung stehenden Kursspeichers von der aktuellen Kursauswahl belegt werden.

Auch andere Programme können auf den Kursspeicher zugreifen. Darüber an anderer Stelle mehr.

 

Wiederholt fiel mir auf, daß der bei der Streckenübertragung angezeigte Prozentsatz (Speicherbelegung) unabhängig von der Länge der Strecke zu sein scheint. Pro Strecke wurden bislang stets 5% Speicherbelegung angezeigt. Somit lassen sich maximal 20 Kurse im Streckenspeicher des Forerunner aufnehmen.

 

 

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letztes Update: 23. 10. 2009

 

 

Bei einer Auswertung dieser meiner Beobachtungen muß immer bedacht werden,  mit welchem Gerät und mit welcher Unit-Software diese gemacht wurden. Die Entwicklung von Software und technischen Geräten ist sehr schnelllebig. Möglich, daß diese Beobachtungen bald schon wieder hinfällig sind. Denjenigen, die das gleiche oder ein ähnliches Gerät besitzen, helfen sie hoffentlich, Fragen, wie sie sich mir stellten, zu beantworten. Geräte- und Softwareentwickler, die möglicherweise zufällig auf diese Seite stoßen, belächeln die Ausführungen vielleicht. Aber vielleicht geben sie ihnen ja auch einen Hinweis, der sie auf eine gute Idee bringt, das geschilderte Problem zu lösen. Das würde mich sehr freuen!