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Orientierung mit GPS-Geräten

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Handhabung des Forerunner205 (305)

Softwareversion 2.80 / GPS 3.00

Erfahrungen beim Einstieg in die GPS-Navigation

 

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Bei meinen ersten Versuchen, mich mit dem Forerunner im Gelände zu orientieren unterliefen mir natürlich typische Anfängerfehler. Bei der Darstellung der Handhabung der Navigations-Funktionen des Forerunners flechte ich diese mit ein. Vielleicht hilft die Beschreibung meiner Einsteigererfahrungen dem ein oder anderen Leser, ähnliche Fehler zu vermeiden.

 

GPS-Navigation mit dem Forerunner205/305

Der Forerunner bietet verschiedene Möglichkeiten an:

1. Zielpunkt anpeilen

2. Es können auch mehrere Zielpunkte zu einer Route verknüpft sein.

3. Einen zuvor protokollierten ActiveLog als Kurs abfahren

Durch die Nutzung von Kartenprogrammen erschließen sich zusätzliche Möglichkeiten:

4. Kurs ohne oder mit Streckenpunkten erstellen und nachlaufen

5. Detaillierte Route mit Abbiegewarnungen erstellen und abfahren

 

zu 1. Zielpunkt anpeilen

Voraussetzung: Die Zielkoordinaten müssen im Forerunner eingespeichert sein und in der Positionenliste aufgerufen werden können. Nach Aufruf der Findefunktion wählt man die Zielposition aus der angezeigten Liste aus, bestätigt mit Enter und wählt Goto

Navigation > Finde > Goto

Nun kann man zwischen zwei Anzeigen wählen: der Kartengrafik oder dem Kompaß.

Die Kartengrafik zeigt eine Verbindungslinie zwischen Start und Ziel. Dieser Linie soll man folgen. Das ist aber nicht in jedem Fall wörtlich zu nehmen. Nur selten wird der nutzbare Weg mit der Luftlinie identisch sein. Während der Fahrt wird der tatsächlich eingeschlagene Weg mit einer dünnen Linie aufgezeichnet. Dies ist jedoch nur bei großer Zoomstufe gut zu erkennen.

Die Kompaßanzeige gefällt mir besser. Neben der Anzeige steht, wie weit es Luftlinie noch bis zum Ziel ist und mit welcher Reisezeit man mindestens noch rechnen muß. Wenn man geradewegs auf das Ziel zusteuert, zeigt der Kompaßpfeil geradeaus. Weicht man von der Zielrichtung ab, dreht der Pfeil zur Seite.

Diese Navigation setzt voraus, daß man eventuell vorhandene Barrieren im Gelände (Autobahn, Fluß, Eisenbahn, Sackgassen) und auch den groben Verlauf von Straßen oder Wegen kennt. Wenn nicht, benötigt man unterwegs eine Karte. Im Wegelabyrinth der Felder fand ich mich mit dem Kompaß spontan prima zurecht.

 

zu 2. Route

Ein weit entferntes Ziel mit einer einzigen Peillinie zu finden kann schwierig werden, wenn große Hindernisse weiträumig umfahren werden müssen. Da macht es Sinn, Positionen von Eisenbahnübergang, Brücke oder Autobahnunterführung einzugeben und diese zu einer Route zu verbinden. Und damit man Sehenswürdigkeiten und das Szenelokal nicht verpeilt, werden die auch noch eingegeben. 

  Navigation > Routen > Neu

Ist die Route fertiggestellt, ruft man sie mit Nav-Start auf. Wieder kann man zwischen Karten- und Kompaßanzeige wählen.

Mit dieser Art der Navigation kann man sich sehr spontan im Gelände bewegen und verliert doch nie das Ziel aus den Augen. Wie gut das funktioniert, hängt natürlich vom Gelände ab.

 

zu 3. Einen zuvor eingegebenen/protokollierten Kurs abfahren

In unbekanntem Gelände nutze ich inzwischen sehr gerne die Kursnavigation. Diese Navigationshilfe führt ganz exakt einen vorgegebenen Weg entlang. Das setzt voraus, dass der am PC einprogrammierte Weg auch gang-, reit- oder befahrbar ist. Sobald sich Hindernisse auftun, benötigt man eine Karte, um einen alternativen Kurs zu finden.

Kartenanzeige - Der einprogrammierte Kurs sieht auf dem kartenlosen Display sehr abstrakt aus. Befinden sich einzelne GEO-Punkte dieses Gebietes im Gerätespeicher, werden diese zusammen mit dem aufgerufenen Kurs angezeigt. Das vermittelt zumindest mal eine grobe Vorstellung von der geografischen Lage des Kurses. Je nach Zoom-Einstellung können Geopunkt-Beschriftungen die Kursgrafik so überlagern, daß sie unkenntlich wird. Dem kann aber abgeholfen werden. Sollte die Überlagerung störend sein, kann man in den Systemeinstellungen die gleichzeitige Anzeige von Positionen und Kursen deaktivieren.

Die Kursgrafik wird im Display zentriert. Beim Zoomen der Vorschau ist es leider nicht möglich, den Bildausschnitt zu verschieben. Dadurch ist es dann also auch nicht möglich, einen Kurs im Forerunner im Detail zu betrachten. Beim Abfahren des Kurses wird die Anzeige immer auf den aktuellen Standort zentriert und kann in dieser Position ebenfalls beliebig gezoomt, jedoch nicht verschoben werden.   

Streckenpunkte beschriften - Damit man unterwegs eine bessere Vorstellung davon hat, wo man sich befindet und wie weit es noch bis zum nächsten Zwischen ziel ist, macht es Sinn, markante Positionen des Kurses zu beschriften. Dazu lädt man eine mit dem FR aufgezeichnete oder mit einem Kartenprogramm erstellte Tour in den Arbeitsbereich Kurse bzw. Courses(TC341)/Strecken(TC343) des Programms Trainings-Center > garmin.com/.../training-center

Bei einem langen, schwierigen Kurs macht es Sinn die mit dem Training-Center in Form von Streckenpunkten erstellten Markierungen auch auf die Papierkarte zu übertragen. Das erleichtert unterwegs, die Orientierung auf der Karte.

 

Übung macht den Meister -  Mit ein wenig Übung findet man den Weg mit Hilfe der im Display angezeigten Wegspur sehr gut. So gesehen könnte man dann auf eine Karte verzichten. Doch für mich ist es ein komisches Gefühl, in einem fremden Gebiet einer Spur zu folgen, ohne erkennen zu können, wo ich mich gerade befinde. Deshalb nehme ich trotzdem eine Papierkarte mit. Außerdem muß man damit rechnen, daß eine am PC geplante Route durch fremdes Gelände nicht funktioniert. Dann benötigt man die Karte, um nach einer Alternativstrecke zu suchen.

Auf der ersten GPS-Orientierungs-Tour ließ ich die Papierkarte ganz bewußt in der Tasche stecken und versuchte in völlig fremden Gelände auch an schwierigen Wegstellen nur mit Hilfe der kartenlosen Anzeige zurecht zu kommen. Das war zuerst gar nicht so einfach und ging auch mal schief.

Problemsituationen: An Weggabelungen z.B., an denen die Wege in spitzem Winkel auseinander laufen, erkannte ich den richtigen Abzweig nicht. Der FR zeigte nach wenigen Metern an, daß ich vom Kurs abgekommen war. Als ich zur Kreuzung zurück ritt, um die Alternative zu wählen, kam kurz vor Erreichen der Kurspur die Meldung: Kurs wieder gefunden. Die Abweichung wurde als dünne Linie ebenfalls auf dem Display sichtbar. Schwierig fand ich auch die Situation, wenn kurz hintereinander zwei parallel verlaufende Wege abzweigten. Da kann man sich ebenfalls leicht vertun.

Fehlerursache: ich hatte die Anzeige mit zu großem Maßstab eingestellt. Dadurch war die Anzeige der Spur zu klein. Als ich die Anzeige in schwierigen Situationen vergrößerte, kam ich sofort viel besser zurecht. In der Maximalvergrößerung wird der Zeiger mit einem Kreis eingerahmt. In dieser Vergrößerungsstufe kann man Abweichungen von wenigen Metern erkennen. Das korrekte Abbiegen ist dann kein Problem. Ich konnte sogar erkennen, ob ich bei der Kurseingabe versehentlich die falsche Straßenseite angeklickt hatte! *staun*

 

Derartig exakte Anzeigen setzen natürlich einen auf einer guten Karte exakt ausgearbeiteten Kurs und gute Empfangsbedingungen voraus.

 

 

Kursabweichungen werden vom Forerunner205 mit einem Piep und einem Hinweis auf dem Display angezeigt. Die Anzeige verschwindet erst, wenn man sie mit ENTER bestätigt. Die Kursabweichung wird aufgezeichnet und im Display als dünne Spur angezeigt, die man bei Bedarf wieder zurück verfolgen kann. Diese Spur bleibt bis zum Ende der Tour erhalten, taucht also, wenn man im Laufe der Tour noch einmal in die Nähe dieses Wegabschnittes kommt, im Display wieder auf.

Ein dickes Plus des GPS: Manche Wiesenwege sind sehr schwer zu erkennen. Wenn sie selten befahren werden und dadurch keine deutlichen Fahrfurchen aufweisen, sehen sie abgemäht fast genauso aus, wie die Heuwiese daneben. Und wenn sie im hohen Gras verschwunden sind .... No Commend ... Wenn ich ausschließlich nach Karte geritten wäre, hätte ich entweder so einen Weg übersehen oder verunsichert angehalten und überlegt: Issers oder issers nich?  Da die GPS-Spur eindeutig hineinzeigte, war sofort klar: Er isset! Das fand ich klasse.

Praktisch: Ich kramte die Karte lange nicht so häufig aus der Tasche, wie ich es sonst in fremdem Gelände mache. Kurzer Blick aufs Handgelenk und alles war klar. Also das hat mir richtig Spaß gemacht! :o)

Wichtig: Je genauer der Kurs auf der digitalen Karte erarbeitet wurde, um so genauer ist später die Navigationshilfe. Daher gilt auch bei der Erstellung des Kurstrack: unbedingt auf maximaler Zoomstufe prüfen, ob die Wegpunkte exakt gesetzt wurden! Das hilft aber nur, wenn mit einer exakten Karte gearbeitet wird. Für NRW machte ich die besten Erfahrungen mit der TOP10 (2010 leider nicht mehr kaufbar) und Satellitenkarten. Auf letzteren sind jedoch vor allem in Waldgebieten nicht alle Wege zu erkennen.

 

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Kurs oder Route?

Welche Vorteile/Nachteile hat das eine oder andere Navi-System des Forerunners?

Vorteile des Kurs

- Ein Kurs führt mich exakt an einer zuvor ausgearbeiteten oder aufgezeichneten Strecke entlang.

- Exakt vorbereitete Kurse halfen mir wiederholt, versteckte Wege zu finden.

- Die Streckendistanz wird am Weg entlang berechnet.

- Unterwegs ist die Distanz der verbleibenden Reststrecke ziemlich genau abzulesen.

- In Kursen können Trainings-Hinweise oder Streckeninformationen einprogrammiert werden. (> Streckenpunkte)

Nachteile des Kurs

- Es kostet viel Zeit, eine lange Strecke exakt zu planen und einzugeben.

 

Vorteile der Route

- Meistens reicht die Eingabe von wenigen Positionsdaten, um eine Kompass-Route (Luftlinien-Route) vorzubereiten. > kürzere Vorbereitungszeit

- Die Richtungsanzeige führt wie ein Kompass zum anvisierten Zwischenziel oder Ziel und läßt gleichzeitig Raum für spontane Entscheidungen. > Unabhängigkeit

- Man ist nicht auf einen bestimmten Kurs festgelegt.

- Man kann vor Ort spontan die Wege wählen, die am besten zum Laufen, Fahren oder Reiten geeignet sind oder einem aus anderen Gründen gerade am besten gefallen. Der Kompass zeigt unbeirrt die Richtung zum Ziel. 

- Sind alle wichtigen Navigationsspunkte eines Gebietes eingegeben, kann man dazwischen auf immer wieder neuen Wegen herumkurven, ohne aufwändig planen zu müssen. > abwechslungsreich

Nachteil der Route

- man kann in Sackgassen geraten, wenn nicht ausreichend Zwischenpunkte für die Orientierung gesetzt wurden

- es kann passieren, daß man zugewucherte Wege übersieht

- kommt man einem Routenpunkt nicht nahe genug, bleibt der Kompass auf diesen Punkt fixiert und wechselt nicht zum nächsten Routenpunkt

- die Streckenberechnung folgt den Luftlinien und ist daher extrem ungenau

- die Berechnung der Reisezeit folgt ebenso den Luftlinien und ist daher ebenfalls extrem ungenau

 

Immer eine Karte mitnehmen

Der Forerunner hilft sehr gut dabei, sich in einem gut begehbaren Gelände ganz ohne Karte zurecht zu finden. Sogar gänzlich unvorbereitete Touren kann man Dank der Möglichkeit, die Trackaufzeichnung im Display zu beobachten, gehen, ohne Angst vor dem Verlaufen haben zu müssen. Im Zweifel läuft man den aufgezeichneten Weg einfach zurück. Will man jedoch ganz bestimmte Ziele erreichen, sollte man immer eine Karte mitnehmen, solange man das Gebiet nicht gut kennt. Beim Navigieren mit einer Kompassroute ist das selbstverständlich. Aber auch wenn man einem Kurs nachgeht, sollte man die Karte nicht vergessen. Denn sobald ein Teil der geplanten Strecke nicht eingehalten werden kann, benötigt man weitere Navigationshilfen.

 

 

 

 

 

Was ist nun besser?

Das hängt ganz davon ab, was man machen möchte. Ich nutze beide Systeme.

- den Routen-Kompass im Sinne der Luftlinien-Navigation, wenn ich keine Lust oder keine Möglichkeit habe, die Strecke im Detail vorzuplanen, aber ganz bestimmte Punkte auf keinen Fall verfehlen möchte;

- den Kurs, wenn ich einen Weg allein nach Karte nicht finden konnte und nun exakte Kursvorgaben zum Auffinden des Weges benötige.

- den Kurs, wenn ich bei langen Touren auf unbekannten oder selten begangenen Wegen eine sichere und schnelle Orientierung benötige und möglichst wenig auf die Karte gucken möchte.

Prinzipiell kann mit Hilfe von Kartensoftware auch eine Route exakt am Weg entlang geführt werden und ein Kurs muß nicht aus einer dicht am Weg entlang führenden Punktfolge bestehen. Es ist letztlich der Fantasie des Nutzers überlassen, wie er die Navigationsfunktionen des Forerunners einsetzt. Detailierte Vergleiche verschiedener Anzeigen und Alarme bei der Nutzung von Kurs und Route zeigten allerdings ganz deutlich, das Kurse möglichst exakt am Weg und Routen mit gut erreichbaren Routenpunkten als Luftlinien-Route geplant werden sollten.   

 

Wichtige Unterschiede bei der Nutzung

 

 

 

 Kurs

Route

Menübereich Training Navigation
Erstellung

- im Forerunner aus aufgezeichneter Aktivität erstellen

- im TrainingCenter ActiveTrack in eine Strecke umwandeln

- Strecke in einem Kartenprogramm erstellen

GPSies > Strecke > Export Garmin Course TCX

mmTourExplorer > Linie > Export Strecke

map source > track > Export Track

- im Forerunner Positionenliste erstellen > Positionen zu einer Route zusammenstellen

- Linie mit einem Kartenprogramm erstellen

- GPSies > Strecke > Export

- mmTourExplorer > Linie > Export Route

- map source > Route > GPX Route

Kompass

- weist beim Start des Trainings zur Startposition des Kurses, solange dieser nicht gefunden wurde

- peilt die Strecke entlang

- löst bei Annäherung einen Alarm aus > Ton > Symbol + Schrifttafel

 

 

- weist beim Start des Trainings zum ersten Routenpunkt

- peilt von Routenpunkt zu Routenpunkt oder Ziel bzw. Wegpunkt 

- löst bei Annäherung einen Alarm aus > Ton > Symbol + Schrifttafel

 

Spur auf der Karte

Trackanzeige

> Naviwurm < / Wurmnavigation

Track aus einer dichten Folge von Wegpunkten

Weg kann über viele Kilometer exakt nachgezeichnet werden.

Man sieht, wie genau man auf dem Wurm entlang fährt. Abweichungen werden als dünne Spur aufgezeichnet. 

 

 

Peillinien

> Peillinien < / Kompassnavigation

Track auf 100/125 Wegpunkte beschränkt.

Bei einer Route aus eng zusammen liegenden Punkten fährt man natürlich den Peillinien genauso nach. Der Unterschied zwischen Route und Kurs wird bei diesem Merkmal erst deutlich, wenn die Punkte so weit auseinander liegen, daß die Peillinien nicht mehr den Weg nachzeichnen.

Die Wegaufzeichnung wird als feine Linie nur dann sichtbar, wenn sie nicht mit der Peillinie zusammen fällt.

 

 

Streckenpunkte

Die Trackpunkte der Strecke bzw des Kurses werden ohne spezielle Definition nicht einzeln sichtbar.

Im Garmin Training Center können ausgewählte Punkte als Streckenpunkte definiert werden. Sie werden benannt und mit Symbolen versehen. So können Hinweise auf Sehenswürdigkeiten, Rastplätze, Getränkeaufnahme etc. definiert werden. 

Sie aktivieren zusätzliche Alarme.

In der Kartenanzeige können die Symbole mit Hilfe der Enter-Taste wahlweise angezeigt oder ausgeblendet werden.

Die Streckenpunkte werden nur auf der Kurskarte jedoch nicht in der Postionenliste angezeigt. 

Wieviele Streckenpunkte maximal pro Kurs definiert werden können, konnte ich noch nicht feststellen. 

 

 

 

 

Wegpunkte = Positionen

Separat erstellte Wegpunkte werden in einer separat abrufbaren Positionen-Liste gespeichert, wo sie wahlweise nach Name oder nach Distanz geordnet abgerufen werden können.

Wegpunkte können zur Zusammenstellung von Routen benutzt werden. Ihre Anzeige ist aber nicht an eine Verwendung in einer Route gebunden.

Wegpunkte der Positionenliste können einzeln aufgerufen und angepeilt werden.

Punkte, die bei der Streckenerstellung in GPSies entstehen, werden auf dem Forerunner nur innerhalb der Route auf dem Kartendisplay (mit Nummernschild) angezeigt und nicht in die Positonenliste aufgenommen.

 

In der Positionenliste eingetragene Wegpunkte werden auf der Karte mit Symbol und Name angezeigt. Je nach Erstellungsart der Route, sind diese Wegpunkte in die Route integriert oder stehen lediglich im Hintergrund auf der Karte.

Die Bezeichnungen der für die Route genutzen Positionsmarkierungen können nicht ausgeblendet werden.

Kartenanzeige

Die Karte aus Positionsmarkierungen kann im Menü Einstellungen > Karte ein- oder ausgeblendet werden.

Alle nicht für die Route genutzten Positionsmarkierungen werden als Karte angezeigt. Diese kann im Menü Einstellungen > Karte ein- oder ausgeblendet werden.
Kurs/Route starten

Sobald der gewünschte Kurs aufgerufen wurde, zeigt der FR an, wie weit man Luftlinie vom Start des Kurses  entfernt ist (= Enfernung zum Kurs) und auch die Länge des Kurses (= Distanz bis zum Ende). Außerdem berechnet er Zeit bis zum Kurs und Zeit Kurs. Letzteres auf der Basis der beim Download des Kurses definierten Durchschnittsgeschwindigkeit. Mit den Pfeiltasten kann man von dieser Anzeige zum Höhenprofil, dem virtuellen Trainingspartner und den drei Displays mit den Datenfeldern umschalten. Mit der Modetaste ruft man ein Display mit Kompassanzeige auf. Dieser Kompass peilt den Kurs an. Zwei Datenfelder zeigen Entfernung (Luftlinie) und geschätzte Reisezeit zum Kurs an.
Um zu den Kurs-Datenfeldern zurückzukehren, klickt man mit der Modetaste zu der Anzeige zurück, die man beim Verlassen der Kursanzeige gewählt hatte.

Das Display mit den vier Feldern Kursstart/Distanz zum Kurs/Zeit bis zum Kurs/Zeit Kurs verschwindet beim Erreichen des Kurses aus der Anzeigenfolge.

Sobald die gewünschte Route aufgerufen wurde, zeigt der FR auf der Karte den Standort an.

Der Kompass peilt den ersten Routenpunkt an.  

Zwei Datenfelder zeigen neben dem Kompass die Entfernung  vom Standort über alle Routenpunkte bis zum Endziel der Route (Luftlinien) sowie die für diese Strecke  geschätzte Reisezeit an.

Signale

- wenn man den Startpunkt des Kurses erreicht

- wenn der Kurs zuende ist

- wenn man vom Kurs abweicht

- wenn man ihn wiederfindet

- wenn ein Streckenpunkt erreicht wird

- wenn man einen Routenpunkt erreicht

- wenn man das Ziel erreicht

Navigationsrichtung

Die Navigationsrichtung wird auf der Karte nicht angezeigt. Es erfolgt keine Warnung, wenn man nach einem Zusammentreffen der Tracklinien dem Wurm in die falsche Richtung folgt.

Vermeiden läßt sich diese Panne nur durch exaktes Zeichnen des Tracks und hochgezoomte Kartenanzeige. Die Linien dürfen nie aufeinander liegen.

Die Navigationsrichtung ist ausschließlich am Kompaßpfeil ablesbar. Aber Achtung: Liegen die Linien von Hin- und Rückweg nah zusammen, kann es vorkommen, daß der Kompass in die falsche Richtung einrastet.

Streckenabschnitte und Streckenpunkte können übersprungen werden.

Eine Umkehrung der Strecke kann nur im Kartenprogramm erfolgen.

Der Kompass peilt von Routenpunkt zu Routenpunkt.

Routenpunkte müssen der Reihe nach abgearbeitet werden. Abkürzungen sind nicht möglich. Wird ein Routenpunkt vom Forerunner nicht erkannt, zeigt der Kompass immer weiter zu diesem Punkt. Ist der Punkt unerreichbar, muß er gelöscht werden, damit der Kompass zum nächsten Punkt zeigen kann.  

Es ist möglich,  die Route und somit die Reihenfolge der Routenpunkte im Forerunner umzukehren.

 

 

Kurs oder Route abfahren und gleichzeitig das Training aufzeichnen

Kurs oder Route werden unabhängig von der Trainingsaufzeichnung gestartet. Dazu navigiert man mit mode- und enter-Taste durch die Menüs.

Die Start/Stop-Taste und die Lap-Taste sind ausschließlich für die Trainingsaufzeichnung zuständig und haben mit dem Abfahren von Kurs oder Route nichts zu tun.

In den meisten Fällen wird man wohl den gewünschten Kurs oder die Route aktivieren, bevor man die Trainingsaufzeichnung startet. Es ist aber auch möglich, bei laufender oder bei unterbrochener Trainingsaufzeichnung Kurs oder Route aufzurufen, abzubrechen, zu wechseln oder die Kompasspeilung aufzurufen.

Mit dem Aktivieren von Kurs oder Route muß man nicht warten, bis man deren Startpunkt erreicht hat. Das Vorzeitige Aufrufen aktiviert Kompass und Messanzeigen, die helfen Kurs oder Route von der aktuellen Position aus zu finden.

Wenn die Startposition eines Kurses erreicht ist, macht der FR Meldung. Kontrolliere, ob die Aufzeichnung nach der Meldung weiter läuft. Wenn man nach der Meldung Kurs gefunden die Start/Stop-Taste drückt, meldet der FR entweder Pause oder daß es Weiter geht. Zeigt er die falsche Meldung, drückt man einfach noch einmal. Das stört die Aufzeichnung nicht.

Das Display mit den vier Feldern Kursstart/Distanz zum Kurs/Zeit bis zum Kurs/Zeit Kurs verschwindet beim Erreichen des Kurses aus der Anzeigenfolge der Datendisplays.


Kurs starten/beenden:
Training > Kurse > Kursname > Kurs abfahren
Wenn die Kursanzeige nicht mehr benötigt wird, wählt man Training > Kurs abbrechen
Es ist nicht notwendig, den Kurs sofort beim Erreichen des Zieles zu beenden.

Der Kurs läuft nicht selbständig. Er läuft einem somit auch nicht weg. Vielmehr ist das immer nur ein Soll/Ist-Vergleich zwischen aktueller Position und Kursvorgabe. Der Wurm ist ein in der Karte fixierter Weg, von dem man nach Belieben abweichen und auf den man auch wieder auffahren kann.

Hat man das Ende des Kurses erreicht, erhält man eine Meldung.
Bin mir jetzt nicht sicher, ob da die Aufzeichnung unterbrochen wird. Das kann man aber wie am Anfang des Kurses mit der Start/Stop-Taste prüfen.



Route starten/beenden:
Navigation > Routen > Name der Route > Nav-Start

Navigation > Route Stopp

oder  Navigation > Routen > Name der Route > Stopp

Falls eine zuvor ausgewählte Route noch nicht gestoppt wurde, wird diese durch die Auswahl einer anderen Route ohne Hinweis automatisch gestoppt. Ein Wechsel von Route zu Route ist also ohne Umwege möglich. Das versehentliche Verstellen der Navi-Optionen aber auch! Da die Zurück-zum-Start-Funktion ebenfalls mit der Kompass-Navigation arbeitet, wird auch diese durch das Starten einer Route unterbrochen. Dasselbe gilt für die Finde-Funktion. Die gleichzeitige Nutzung verschiedener Kompass-Funktionen (Finde/Routen/Zurück zum Start) schließt sich eben logischerweise aus. Daran ist unbedingt zu denken, wenn man sich auf einem Zurück-zum-Start-Weg befindet. Denn wenn diese Funktion versehentlich unterbrochen wurde, läßt sich der Startpunkt des Trainings nicht mehr anpeilen. Es sei denn, man hat ihn zuvor sicherheitshalber in der Positionen-Liste abgespeichert. Dann ruft man ihn über die Finde-Funktion auf.

Unabhängig davon können die Trainingsaufzeichnung die ganze Zeit weiter laufen bzw. durch Betätigung der Start/Stop-Taste unterbrochen oder fortgesetzt werden. Ist die Auto-Pause aktiviert, regelt sie den Verlauf der Aufzeichnung entsprechend der Voreinstellungen.



Trainingsaufzeichnung starten/unterbrechen/beenden
Sobald man die Start/Stop-Taste drückt, beginnt eine Trainingsaufzeichnung mit den Optionen der zuvor ausgewählten Sportart. Ein Wechsel der Sportart während der Aufzeichnung führt automatisch zur Erzeugung einer Multisport-Aufzeichnung.

Die Aufzeichnung kann unterbrochen werden durch

- Auto Pause

- Empfangsunterbrechung des Satellitensignals

- Betätigung der Start/Stop-Taste


Falls Auto-Pause benutzt wird, sollte man nach längeren Pausen kontrollieren, ob die Aufzeichnung korrekt startet. Ich bin mal unbemerkt auf die Stop-Taste gekommen und wunderte mich dann später, daß die Aufzeichnung nicht weiter ging.

Um die Trainings-Aufzeichnung zu beenden, muß die Lap-Taste so lange gedrückt und festhalten werden, bis auf dem Display ein Countdown sichtbar wird und zuende gezählt hat. Vorzeitiges Loslassen der LAP-Taste unterbricht das Countdown. Die Aufzeichnung ist nicht abgeschlossen.

Ausschalten des Forerunners beendet keinen der Vorgänge. Kurs und Route verbleiben im Abfahren-Modus und auch die Trainings-Aufzeichnung wird nach erneutem Einschalten mit der Start/Stop-Taste fortgesetzt, solange sie nicht mit dem Countdown  beendet wurde.

Der Countdown beendet nur die Trainings-Aufzeichnung. Der Kurs bleibt im Abfahren-Modus. Dasselbe gilt für die Route.
Will man einen neuen Kurs starten, muß erst einmal der ausgewählten Kurs abgebrochen werden. Das wird in der Menüführung automatisch angezeigt. Ein Routenwechsel beendet dagegen die zuvor gewählte Kompassfunktionen automatisch. (siehe oben)

 

 

 

 

 

 

 

 

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Nachbereitung von Touren

Wo liefen wir denn ?

Nicht immer bereite ich die Touren mit GPS-Route vor. Bis vor kurzem (Mai 2008) ritt ich noch ausschließlich nach Papierkarte. Die möchte ich auch nach wie vor nicht missen.

Bei der Nachbereitung von Touren ...... fand ich die Aufzeichnung des Tracks durch den Forerunner hin und wieder sehr nützlich. In unbekanntem und vor allem unübersichtlichem Gelände kam es schon vor, daß ich mir nicht 100% sicher war, ob ich mich auch wirklich an dem Punkt befand, den ich gerade auf der Karte betrachtete, bzw. diesen nicht genau fand. Irgendwie fand ich meinen Weg zwar. Doch daheim angekommen, wollte ich es stets genauer wissen und saß dann manches Mal grübelnd über der Karte. Nun lade ich die Aufzeichnungen in das TrainingCenter, sehe mir die aufgezeichnete Spur in Google an und vergleiche sie mit der Wanderkarte. Dann ist ganz schnell klar, was los war.

Und wenn man darauf achtet, daß die Uhren von Digitalkamera und GPS-Gerät synchron laufen, kann man mit Hilfe der Zeitmarkierung der Wegepunkte nachsehen, wo man die Fotos gemacht hat. Das nutze ich bei meinen Fahrradtouren, bei denen ich ganz anders wie beim Reiten oftmals ohne auf die Karte zu gucken einfach drauf los fahre, bewußt aus.

Interessant ist auch der Export der Aufzeichnungen nach GPSies. Im Gegensatz zu Google-Earth bietet dieses Online-Programm die Möglichkeit, Touren hochzuladen und Variationen zu erarbeiten.

Mit der digitalen Topokartensammlung MagicMaps TourExplorer 3.0. geht das auch offline. Wie man mit diesem System die Touren archivieren und umgestalten kann, gefällt mir von den bislang erprobten Möglichkeiten am besten. Leider erhält man in MagicMaps und GPSies keinen Zugriff auf Zeitstempel und Tempoangaben. Den hat man in Google Earth und noch übersichtlicher in Garmin MapSource.

 

Wie liefen wir denn ?

Natürlich möchte ich auch auch ein paar Informationen über die Leistungsdaten haben. Die vom Forerunner schon während des Laufs angezeigten und nach wie vor im Handgerät abrufbaren Informationen über Dauer des Laufes, Durchschnittsgeschwindigkeit, Maximalgeschwindigkeit, PACE (Minuten pro Kilometer oder Meile / je nach Einstellung) und Kalorienverbrauch werden im Trainingscenter in der Rubrik History (TC341) / Vorgeschichte (TC343) in einer Tabelle angezeigt und mit einer Grafik veranschaulicht. Das kann recht interessant sein, sich mit den Details zu befassen. Doch die Möglichkeiten nutze ich selten.

Mit Hilfe von visualisierten Trackdaten, kann man auf einen Blick erkennen, wo man im Schritt und wo man schneller unterwegs war. Das Online-Programm dazu ist der GPS-Visualizer. Zu diesem Zweck exportiert man die fragliche Track-Datei z.B. aus demTrainingCenter auf die Festplatte des Rechners und lädt sie dann im Visualizer hoch. Dort wird die Datei online konvertiert und am Ende zum Download bereitgestellt. Das Ergebnis ist eine farbige Linie, deren Farbverlauf Rückschlüsse auf das Tempo ermöglicht. Eine Legende, deren Differenzierungsgrad man vor der Konvertierung einstellen muß, zeigt an, wie die Farben zu entschlüsseln sind. Die Frage: > Wo war noch mal diese herrliche Galoppstrecke? < ist damit leicht beantwortet.

Läßt man sie die visualisierten Touren gesammelt in GoogleEarth anzeigen, erhält man einen schönen Überblick über die beliebtesten Galoppstrecken.

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Kartensoftware

Kostenlose Kartensoftware

In Foren, in denen man sich zum Thema GPS-Navigation austauscht, findet man unter anderem auch viele Hinweise auf kostenlos oder sehr preisgünstig nutzbare Onlineportale, in denen man GPS-Traks erstellen und mit anderen Nutzern tauschen kann. Dabei speichert man seine Touren oftmals auf den Servern des Portal-Anbieters. Bei GPSies hat man die Möglichkeit die online erstellten oder hochgeladenen Strecken privat abzuspeichern. Die Nutzung eines Internetportals zur Speicherung und zum Austausch von GPS-Routen kann sehr nützlich und hilfreich sein. Aber auf Dauer gefällt mir das Archivieren meiner Touren im www nicht. Die Daten verbleiben auch nach der Löschung auf dem Server von GPSies. Bei der Löschung erscheint ein Hinweis auf dem Bildschirm, daß auf die gelöschte Datei nun nur noch per direkter Pfadeingabe zugegriffen werden kann. Das bedeutet, daß die Route nicht mehr öffentlich eingesehen werden kann, die Daten jedoch nach wie vor vom Betreiber der Plattform verwendet werden können. Der Betreiber dieser Plattform behält sich gemäß aktuellem Stand (Juli 2008) der AGB vor, die eingegebenen Informationen zu nutzen. Bei der Speicherung der Daten verzichtet man, so wie ich die AGB verstanden habe, auf sein Copyright. Für die meisten User ist das sicherlich nicht von Bedeutung. Aber ich denke, man sollte sich darüber im Klaren sein. Eine derartige Klausel taucht in vielen AGBs von Portalen auf, in denen die Nutzer Texte, Bilder und anderes kostenlos hinterlegen.

Um den Zugriff auf meine Touren unabhängig vom Internet zu gewährleisten, sichere ich die Kurse in allen für mich relevanten Formaten auf dem Rechner, von wo aus sie mittels TrainingCenter an den Forerunner geleitet oder in verschiedenen Kartenwerken aufgerufen werden können.

 

Käufliche Kartensoftware

Wer bereit ist, Geld für Kartensoftware zu investieren, hat verschiedene Möglichkeiten. 

TOP10 vom Landesvermessungsamt 

(Die TOP10 und TOP50 NRW ist nicht mehr als CD erhältlich; Kartenausschnitte aus dem Onlineshop sind unverhältnismäßig teuer) 

Ich arbeite schon seit 2 Jahren meine Touren auf der TOP10 NRW vom Landesvermessungsamt NRW aus und drucke mir dann die Kartenausschnitte aus. Mit diesem Kartenmaterial habe ich beste Erfahrungen. Will man die auf der Top10 erarbeiteten Touren in anderen Kartenwerken oder im Forerunner205/305 nutzen, darf man die Datei nicht im binären (verschlüsselt) OVL-Format speichern, sondern muß das ASCII-Format wählen. Diese Option muß in den Einstellungen aktiviert sein, sonst wird sie beim Abspeichern des Traks nicht angeboten. Im ASCII-Format gespeicherte Tracks können

- bei GPSies in das TCX-Format für TrainingCenter und Forerunner zu konvertiert werden.

- im Tour Explorer (Stand Juli 2008) von MagicMaps eingelesen und im CRS-Format für TrainingCenter und Forerunner neu abgespeichert werden

 

Tour Explorer von Magic Maps

Da ich in verschiedenen Bundesländern unterwegs bin, entschloß ich mich kürzlich das digitale Topo-Kartenwerk Tour Explorer Maßstab 1:25.000 von MagicMaps als Deutschland-Bundle zu kaufen. Dieses Kartenwerk ist mit mehreren Formaten kompatibel. Es lassen sich unter anderem *.crs Dateien erstellen, die sich mit Hilfe von TrainingCenter auf den Forerunner205/305 übertragen lassen. Mit der Ergänzungssoftware MagicMaps2Go können obendrein Kartendaten auf das PDA-Handy übertragen werden. 

Das Kartenwerk basiert auf topografischen Karten der verschiedenen Landesvermessungsämter. Dies ist unter anderem daran zu erkennen, daß das Symbolsystem und das Layout in verschiedenen Kartenbereichen variiert.

 

Vergleich der Kartensysteme

Augenfällig ist, daß daß bei allen auf Google-Earth basierenden Kartensystemen in der Hybridfunktion das Straßen- und Wegenetz vielfach gar nicht richtig auf dem Satellitenbild liegt. Ich erstelle meine Kurse grundsätzlich nach dem Satellitenbild. Das ergab bislang stets exakte Kursdaten. Zuerst klicke ich den groben Kursverlauf ein. Dann stelle ich die Ansicht auf die höchste Zoomstufe und positioniere die Strecke so exakt es eben geht. Damit erhielt ich stets gute Ergebnisse.

 

Digitale Kartenwerke, auf der Basis von Papier-Kartensysteme, wie z.B. die topografischen Karten der Landesvermessungsämter, nutze ich sehr gerne. Ich finde es prima, daß man in ihnen Kurse einklicken und als GPS-Trak herunterladen kann. Doch im Tour Explorer Format 1:25.000 (Stand Juli 2008) erstellte Tracks sind mit Vorsicht zu genießen. Mehrere Vergleiche zeigten, daß streckenweise Verschiebungen gegenüber dem Satellitenbild festzustellen sind. Ob man die nun als erheblich oder unerheblich einstuft, ist Geschmacksache. Solange man Weg und Wegabzweigungen deutlich vor Augen hat, ist es kein Problem, wenn der Track mal etwas neben dem Weg läuft. Dumm ist nur, wenn man die Wege nicht erkennen kann, weil sie zu gewachsen oder zu gefallen sind. Das habe ich schon wiederholt erlebt. Da war mir ein exakt nach Satellitenbild ausgearbeiteter Kurs bereits eine große Hilfe. Aus diesem Grund lege ich viel Wert auf exakte GPS-Kursdaten. Erscheint mir ein Gelände sehr unübersichtlich, übertrage ich die für den Ausdruck auf der Topo-Karte (Tour Explorer 1:25.000 von MagicMaps) eingeklickerte Wandertour zur Kontrolle nach GPSies und korrigiere dort die daneben geratenen Streckenabschnitte. Das ist kein großer Akt. So erhalte ich beides: einen genauen GPS-Track und einen Kartenausdruck.

Die grafische Darstellung der Tour-Explorer Karten ist gut. Und wenn man viel wandert, sich immer wieder Touren in die Karten zeichnen will, die unter Umständen über 2, 3 oder mehr Kartenblätter gehen, dann gibt es für dieses System meines Erachtens keine Alternative, wenn man nicht immer wieder zerfallende Wanderkarten neu nachkaufen möchte. Nachteil dieses Systems: Es enthält keine Wanderwegmarkierungen.

 

Die enthält meine Top10 vom Landesvermessungsamt auch nicht. Außerdem werden keine Höhenlinien dargestellt. Die Höhendaten lassen sich aber während der Bildschirmarbeit mit Hilfe anderer Techniken darstellen. Ein dickes PLUS der Top10 und der Grund, warum dieses System mein Favourit ist: alle bislang einprogrammierten Routen sind deckungsgleich mit dem Satellitenbild! Diese Karten bilden die Wege sehr genau ab. 

Kartenfehler entstehen immer dann, wenn sich die Wege verändern und die Karte noch auf einem älteren Stand ist. Das gilt auch für die Satellitenbilder bei GoogleEarth.   

 

Ich freue mich sehr darüber, daß mein Forerunner bislang alle Kurse sehr präzise anzeigte. Dies liegt sicherlich auch an den guten Bedingungen unter denen ich ihn nutze. Blind vertrauen würde ich ihm trotzdem nicht. Deshalb nehme ich auch grundsätzlich meine ausgedruckten Karten mit.  Sicher ist sicher. ^^