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Mein Reitrevier ;-)

wanderreiter.jimdo.com
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Forestle - Im Internet suchen & Regenwald retten

Wanderrittplanung

Pferd mitbringen oder leihen?

Mit welchem Pferd will ich den Trail reiten?

- mit dem eigenen?

- mit einem Leihpferd?

In den Reiterreiseführern werden zahlreiche geführte Ritte angeboten, die vielfach mit Leihpferden durchgeführt werden. Oft kann man der Preisliste entnehmen, daß man auch sein eigenes Pferd mitbringen kann. Das kann finanziell durchaus attraktiv sein und außerdem reitet man ein Pferd, das einem vertraut ist, unter Umständen wesentlich entspannter, als ein fremdes.

Gut geschulte Leihpferde dem eigenen Pferd vorziehen kann aber dennoch Sinn machen, wenn der Ritt durch ein Gelände geht, das völlig ungewohnte Anforderungen an Mensch und Tier stellt, oder das Reitgebiet so weit entfernt ist, daß man besser von einem Transport des vierbeinigen Partners absieht.

Hier geht's weiter:

> Wanderritt-Training

Pauschalangebot oder selbst ausgetüftelte Individualreise?

Wer sich keinen durchorganisierten Trail aus dem Reisekatalog aussuchen möchte, hat einiges zu tun, bevor er den Urlaub mit Pferd antreten kann:

- Wanderreitstationen ausfindig machen

- klären, wo man sonst noch mit Pferd übernachten kann

- Routen planen

- Übernachtungsstationen buchen (und wenn das nicht wie gewünscht funktioniert, die geplante Route umwerfen)

- Notfallhelfer organisieren

Mit oder ohne Scout?

Die Frage Scout ja oder nein, ist nicht nur eine Geldfrage. Sie ist auch eine Zeit- und eine Kompetenzfrage.

 

Wer gut mit Karten und GPS-Geräten umgehen kann, kommt unterwegs sicherlich auch ohne Scout zurecht. Allerdings sollte man sich bei der Routenplanung stets von Ortskundigen beraten lassen. In Wäldern fallen nach Stürmen immer wieder Wege zu. Unbefestigte Wege verändern sich in ausgesetzter Lage und können unpassierbar werden. Können die Hindernisse nicht umritten werden, muß man umkehren und Alternativrouten suchen. Das kann viel Zeit und Kilometer kosten.

Wenn Wanderreitstationen von Reitern geleitet werden, die selbst häufig in ihrem Gebiet unterwegs sind, kann man am ehesten Hilfe bei der Routenplanung erwarten. Manche stellen Karten zur Verfügung in die sie Routen eingezeichnet haben oder bieten GPS-Tracks für das Navi-Gerät an.

 

Fehlt bei der Tourplanung die Unterstützung von Ortskundigen, ist möglicherweise aufwändige Routenrecherche angesagt. Wie aufwändig diese wird, hängt ab

- vom Gelände und dessen Nutzung

- einsame Wildnis - intensiv bewirtschaftete Kulturlandschaft

- ausgedehnte Wälder - überwiegend Wiesen und Felder

- dichtes Straßennetz - mit Fahrzeugen schwer oder gar nicht zugängliches Gebiet

- vom Reitwege-Angebot

- gibt es Wanderreitrouten?

- gibt es ein Reitwegenetz?

- von den gesetzlichen Regelungen hinsichtlich der Wegenutzung durch Reiter

- wo darf man sich im Rahmen gesetzlicher "Spielregeln" frei bewegen?

- wo ist das Reiten ausschließlich auf Reitwegen erlaubt?

- von der Qualität der zur Verfügung stehenden Karten

- sind der Karte Reitwege und Reitverbote zu entnehmen?

- werden Einrichtungen für Wanderreiter angezeigt?

- von der Infrastruktur

- wie dicht ist das Wanderreitstationennetz?

- wo gibt es pferdefreundliche Gasthöfe und Rastplätze?

- wo gibt es Parkplätze für Trossfahrzeuge?

- welchen Tierarzt kann man im Notfall erreichen?

- welchen Hufschmied kann man im Notfall erreichen? - Wo bekommt man Ersatz für kaputte Hufschuhe her

- usw.

 

Wird der Wanderritt von einem Scout geführt oder zumindest die Routenplanung einem Ortskundigen überlassen, spart man sich also eine Menge Arbeit und Zeit.

Abenteuerlustigen Draufgängern mag eine aufwändige Wanderritt-Vorbereitung überflüssig erscheinen. Sich einfach treiben lassen und bleiben, wo es schön ist, mag in manchen Gegenden funktionieren, ist aber nicht überall ratsam.

Hier geht's weiter:

> Reitwege und Routen

> Wanderreitstationen

Gepäcktransport

Bevor man sich über den Gepäcktransport Gedanken macht, überlegt man sich vielleicht erst einmal, was unbedingt mitgenommen werden muß und was da an Gewicht zusammen kommt. Und schon stellen sich die nächsten Fragen:

- Kann das Gepäck mitsamt Reiter vom Pferd getragen werden?

- Will man vielleicht lieber ein Packpferd mitnehmen?

- Oder ist es möglich, sich und das Pferd durch Organisieren eines Gepäcktransfers zu entlasten?

Ich hab auch schon von Wanderritten gelesen, die von einer Kutsche begleitet wurden. Zur Not konnte auch mal ein Reiter zwischen dem Gepäck auf der Kutsche ausruhen und Pferd als Handpferd mitlaufen. Die Idee finde ich auch nicht schlecht, ist aber nicht überall umsetzbar.

Hier geht's weiter:

> Satteltaschen

Was muß mit?

Das hängt nicht zuletzt auch davon ab, wo man reitet und wie weit man sich dabei aus der "Zivilisation" heraus wagt. > Wanderreiter-Ausrüstung