FR 205/305 Tipps&Tricks
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Forestle - Im Internet suchen & Regenwald retten

Vertrauensarbeit - Gelassenheitstraining

Wasser durchreiten

Wasser scheint vielen Pferden zunächst einmal Angst zu machen, weil sie nicht abschätzen können, wie tief sie eintauchen und wie trittsicher der Untergrund ist. Den Umgang mit diesem Element lernen sie in der Herde durch Nachahmung. Positive Vorbilder, häufige positiv verlaufende Begegnungen mit diesem Element, sowie die angeborene Neugier unterstützen die Überwindung von Furcht und Mißtrauen. Wenn wir an einem Pferd ungewöhnlich große Angst vor Wasser beobachten, kann diese nur durch Vertrauensarbeit besiegt werden. Partner Pferd muß erfahren, daß ihm nichts passiert, wenn wir von ihm verlangen, daß es durch Pfützen und Bäche läuft oder gar in einen See steigt. Wenn sie dann schließlich das kühlende Nass schätzen gelernt haben, kann es passieren, daß sie sich samt Sattel zum Wälzen hineinwerfen. Wasser scheint also auf unterschiedliche Weise für Überraschungen gut zu sein

Pfützen durchqueren 

Daß ein Pferd matschigen und glitschigen Untergründen möglichst aus dem Weg zu gehen versucht, ist einerseits zwar sinnvoll, weil es ja einsinken oder ausrutschen und stürzen könnte. Andererseits muß es aber auch lernen, auf Verlangen ohne zu Zögern durch Matsch und Pfützen hindurch zu laufen. Das ist sehr wichtig! Denn sonst erlebt man Situationen wie in folgendem Bericht:

elimadanca   2.7.2007
Letzte Tage hat's mich auf einer Tour fast aus dem Sattel gehauen, weil das Pferd vor mir mitten im Galopp vor zwei Riesenpfützen eine Vollbremsung hinlegte. Mein großer Sicherheitsabstand verhinderte zwar Aufreiten und böse Rempeleien. Und irgendwie hatte ich diese Aktion auch vorausgeahnt, weil ich das andere Pferd und dessen Abneigung gegen Pfützen inzwischen kenne. So war ich schon dabei, Maurice zu bremsen, als das passierte. Doch auch im bereits verlangsamten Galopp war die durch die Stimmungsübertragung auch bei meinem Pferd ausgelöste Vollbremsung nicht ganz ohne. Es stemmte urplötzlich seine Vorderbeine in den Weg, wurde von seinem Schwung weiter gedrückt, trabte irgendwie noch ein paar Holperschritte nach und fing sich dann im Schritt. Das liest sich möglicherweise länger, als es in Echtzeit ablief! *schüttelschreckgrusel* Der Schwung schob mich kräftig nach vorne und ich hing rechtslastig über den Pferdehals. "Steh!" beschwor ich ihn. Doch Maurice musste sich erst mal selber sortieren und bewegte sich auf der Stelle unsicher herumtretend noch ein paar Schritte. Ich umklammerte immer noch seinen Hals und hoffte inständig, dass Maurice seinen Kopf oben bzw. den Hals waagerecht behielt. Die raue Oberfläche der Bananentasche und das Regenmantelpaket, beides hatte ich mal wieder an der vorderen Sattelkante verschnürt, machten die ganze Angelegenheit etwas weniger glitschig. Ich hatte das Gefühl, dass ich da zumindest ein klein wenig dran hängen geblieben war. Die Banane ist dort (richtig gepackt!) echt gut! Als Maurice endlich nach wenigen Sekunden, die sich für mich zu einer Ewigkeit dehnten, ruhig stand, konnte ich mich irgendwie am Pferdehals wieder hochziehen, mich auf dem Mähnenkamm abstützen und dann den Po wieder richtig in den Sattel schieben. Maurice half mir dabei, indem er jetzt seinen Kopf höher hob und wie ein Denkmal stand. Uff! Das war ein Schreck! Trotz Vorahnung! Wäre ich völlig überrascht worden, hätte ich vermutlich eine Bruchlandung hingelegt. Glück gehabt!

 

Furthen durchqueren

 

Bäche durchqueren

 

Schwimmen mit Pferd

Lilith1981

Oh, Schwimmen mit Pferd wäre für mich auch eine neue und gewünschte Erfahrung!
Kann manchmal schneller gehen als erwartet: Eine Bekannte ist mit ihrem Pony zu einem See geritten, wo man aber nur bis zum Bauch ins Wasser kann. Sie ritt gerade in den See und bevor sie richtig gucken konnte, hat sich Pferd mitsamt Reiter, Sattel etc. zum Wälzen ins Wasser  geworfen! Sie konnte noch schnell abspringen, aber der Sattel war dann herrlich nass. Eigentlich sollten die Pferde nur ein bißchen plantschen...
 
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